„Aguablanca – das heißt für uns vor allem, Kindern zu helfen damit sie sich einmal selbst helfen können. Nur Kinder mit einem Schulabschluss haben die Möglichkeit, ein selbst- bestimmtes und menschenwürdiges Leben zu führen. Aguablanca – das heißt für uns ein kleines Stück Gerechtigkeit für unsere Welt.”
- Waltraud und Dietmar Zibelius – Unterstützer und Mitglieder des Vereins

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Die Apfelsaft-Saison hat begonnen

Der Herbst ist da und mit ihm ist auch die Apfelernte eingeläutet. Wie in den vergangenen Jahren konnten wir dank großzügiger Apfelspenden (in diesem Jahr hauptsächlich dank der Unterstützung von Herr Menger aus Fleisbach) am vergangenen Samstag im Rahmen des „Apfeltag“ insgesamt 469l leckeren, 100% natürlichen Saft für den Verein pressen lassen.

Interessenten können ab sofort 5l- Boxen für 9,00€  un 3l- Boxen für 5,50€ am Johanneum Herborn (Ansprechpartner Marcus Grosch), oder direkt bei Klara Schelbert erworben werden. Der Erlös fließt wie immer direkt in unsere Partnerschule in Cali.

 

Geh weltwärts! Bewerbungsfrist für Freiwilligendienst 2018/ 2019

Bist du bereit, deine Welt auf den Kopf zu stellen? Dann geh mit uns weltwärts! Wir suchen für den Zeitraum von August 2018 bis Juli 2019 noch zwei engagierte Freiwillige, die Offenheit, Lernfreude sowie ein ausgeprägtes Interesse an Sprachen und Kulturen mitbringen. In unserer Partnerschule La Providencia in Cali, Kolumbien wirst du als Unterrichtsassistent/in im  Bereich Englisch und einem weiteren Schwerpunkt der Schule arbeiten (Musik, IT, Backen, Sport). Bei uns zählt die Begegnung auf Augenhöhe: du bist uns wichtig und wirst Teil einer stetig wachsenden Freiwilligenfamilie.Wenn du Aguablanca ganz nah erleben möchtest und die weltwärts-Voraussetzungen erfüllst, sende deinen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben bis zum 14. Januar 2018 an

freiwilligendienst@aguablanca-herborn.de (Ansprechpartner Jana Stupperich und Klara Schelbert).

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Weitere Informationen findest du auch unter unserer Rubrik Freiwilligendienst und im Blog unserer aktuellen Freiwilligen Lena und Finja.

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Startschuss für Finja und Lena

Vor genau vier Wochen sind die beiden Herborner Abiturientinnen Lena Werner und Finja Keil in ihren Bundesfreiwilligendienst in Kolumbien gestartet. Für beide ist es, nach einem Urlaubsaufenthalt im Frühjahr 2015, schon das zweite Mal, dass sie Cali und die Schule „La Providencia“ besuchen. Für eine inhaltliche Einführung in den Schulalltag war durch die zeitliche Überschneidung mit der vorherigen Volontärin Mia gesorgt. Mittlerweile sind Finja und Lena jedoch auf sich alleine gestellt und stehen von montags bis freitags vor wissbegierigen Schülerinnen und Schülern des Distrito Aguablanca. Beide unterrichten Englisch und haben Kleingruppen, denen sie die deutsche Backkultur näherbringen. In regelmäßigen Abständen werden sie sich mit Erfahrungberichten und Bildern auf dem Blog https://blogs.donboscovolunteers.de/aguablanca/ zu Wort melden. Wir wünschen ihnen alles Gute für ihren Freiwilligendienst in Cali.

 

Beginn des Waffelverkaufs

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Das erste Adventswochenende steht vor der Tür und mit ihm lädt auch der Herborner Weihnachtsmarkt Groß und Klein ein, die Altstadt von ihrer festlichen Seite zu genießen. SchülerInnen und freiwillige HelferInnen des Vereins werden den alljährlichen Stand in der Innenstadt betreuen, an dem Sie frische Waffeln und weihnachtliche Geschenke finden können.

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Ab dem 25. November werden wir jeden Freitag im Advent von 13:00 bis 19:00 Uhr in der Fußgängerzone stehen. Wir freuen uns auf zahlreiche altbekannte und neue Gesichter.

 

„La Providencia“ feiert 32-jähriges Bestehen

Mit einer „Messe der Dankbarkeit“ feiern in Kolumbien heute Schüler, Lehrer und Eltern das 32-jährige Bestehen unserer Partnerschule La Providencia. Was mit einer warmen Mahlzeit und Leseunterricht in einer Scheune begann, ist heute eine der angesehensten öffentlichen Schulen der Stadt – und Beweis dafür, was Hoffnung, Beharrlichkeit und der Mut zur Veränderung bewegen können. Wir gratulieren von Herzen und sagen „feliz cumpleaños“!

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Kammermusikabend im Johanneum

Aguablanca e.V. und das Johanneum Gymnasium laden herzlich zum alljährlichen Kammermusikabend am Freitag, dem 25. November 2016 ein. Ab 19:30 Uhr werden Schülerinnen und Schüler musikalische Beiträge in der Aula des Gymnasiums präsentieren. Der Eintritt ist wie immer frei, um eine Spende für unsere Partnerschule in Cali wird gebeten.

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Frischer Apfelsaft ab sofort wieder erhältlich

Der Herbst ist da und mit ihm ist auch die Apfelernte eingeläutet. Seit ca. fünf Jahren bekommen wir alljährlich Apfelspenden (in diesem Jahr aus Amdorf und Fleisbach), die wir in Beilstein zu einem leckeren, 100% natürlichen Apfelsaft verarbeiten lassen. Am vergangenen Donnerstag konnten insgesamt ca. 340l Saft für den Verein gepresst werden.

Interessenten können ab sofort 5l- Boxen für 9€ am Johanneum Herborn (Ansprechpartner Marcus Grosch), im Herborner Weltladen (auf Bestellung) oder direkt bei Klara Schelbert erwerben. Der Erlös fließt wie immer direkt in unsere Partnerschule in Cali.

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Nach über 52 Jahren Bürgerkrieg: Friedensvertrag in Kolumbien

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(Bild: eltiempo.com)

Insgesamt fast vier Jahre haben die kolumbianische Regierung und Vertreter der FARC unter Guerrillachef „Timoschenko“ in La Habana, Kuba unter externer Aufsicht über die Bedingungen eines Friedensvertrags verhandelt. Am gestrigen Montag, 26. September wurde das abschließende Dokument von beiden Seiten im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Cartagena de Indias, Kolumbien, unterzeichnet.

Zu Beginn der 60er Jahre formte sich in Kolumbien die linksradikale Vereinigung FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia = Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens). Einfache Leute wie Bauern und Arbeiter griffen zu den Waffen, um gegen die extreme Ungleichheit im Land zu protestieren. Nun sollen die FARC-Kämpfer wieder in eine friedliche Gesellschaft integriert werden und ihre politischen Ziele fortan in einer Partei propagieren.

Während die Rebellengruppe primär gegen staatliche Organisationen kämpft, fielen auch Hunderttausende Zivilisten dem bewaffneten Konflikt zum Opfer. Hierbei ist nicht nur die Rede von den ca. 250.000 Getöteten bei Anschlägen und Entführungen; das Ergebnis lässt sich auch an der Geografie des Landes erkennen: Insgesamt ca. 6 Millionen Menschen mussten aus ihrer Heimat fliehen und kamen als Binnenflüchtlinge in die Städte. Hier formen sie Stadtteile wie Aguablanca in Cali, in denen die Lebensbedingungen noch immer schlechter sind als in anderen Vierteln der Stadt.

Mit der Unterschrift ist zweifelsohne ein großer Schritt in Richtung eines friedlicheren Kolumbiens getan. Kritische Stimmen erwähnen jedoch auch weitere Rebellengruppen, mit denen noch kein Vertrag unterschrieben wurde (ELN) oder sind mit den Bedingungen des Friedensvertrages (z.B. Teilamnestie, Maßnahmen zur Wiedereingliederung) nicht einverstanden. Die kolumbianische Bevölkerung ist noch gespalten und wird über die endgültige Durchsetzung des Friedensabkommens in einer Volksabstimmung am 02. Oktober entscheiden.

 

Weitere Artikel zum Thema:

[Englisch] Who are the FARC?

Friedensabkommen zwischen FARC und Regierung in Kolumbien unterzeichnet

Farc und Regierung unterzeichnen Friedensabkommen

Nähere Erläuterung des Konfliktes durch die Bundeszentrale für politische Bildung

[Spanisch]  Los cuatro grandes desafíos que la paz tiene por delante

Süßer Frieden mit bitterem Beigeschmack

 

Cali freut sich über neue Computer und das Johanneum wird für sein Engagement gelobt

„Wir finden euer Engagement toll! (…) Ihr könnt auf eure Spendeneinnahmen wirklich stolz sein.“ Dies steht in dem Feedbackbogen von Jugend Hilft! und das zu Recht. Durch das Engagement der Aguablanca AG des Johanneums hat die Schule „La Providencia“ in Kolumbien Fördergelder in Höhe von 1.500 Euro erhalten. Auf der anderen Seite der Welt war die Freude ebenso groß. Von dem Spendengeld konnte der Informatikraum mit vier neuen Computern bereichert werden. Die Neuanschaffung war dringend nötig, da viele Computer vereits veraltet und auch nicht in ausrechender Stückzahl für große Klassen vorhanden waren. So sind die Schüler jetzt nicht nur begeistert beim Aufbauen, sondern auch selbstständiger im Unterricht dabei.

 

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